Der Erlebniswald gegenüber der Insel Mainau vereint Elemente eines klassischen Hochseilgartens mit den Reizen eines Kletterwalds. Architektonische Höhepunkte stellen dabei fünf Baumhäuser als Zwischenstationen innerhalb des Hochseilgartens dar. Unter dem Motto „Von der Wurzel bis zur Krone“ wurde jedem der Baumhäuser ein eigenes Thema und damit ein unverwechselbares Aussehen gegeben. Das Wurzelhaus besteht aus einer Lehmhülle, die von Wurzelhölzern durchwachsen ist. Das Stammhaus hat die Kubatur eines riesigen, zwischen die Bäume gehängten Stammes. Das Flechtwerk des Zweighauses windet sich spiralförmig um einen Baum. Das Asthaus ist ein kokonartiger Bau aus einer luftigen Rundholzstruktur und darin finden bis zu zwölf Personen sitzend Platz. Das Rindenhaus ist ein zylindrischer Raum mit einer Hülle aus Rindenschindeln und soll als Versammlungsort für Seminare und andere Veranstaltungen dienen. Die Tragkonstruktion der Baumhäuser ist nach Vorbild der Hochseilgarten-Podeste mit Baumringen am Stamm befestigt, um den Baumbestand nicht zu schädigen.





